Twitter als Business-Instrument

Das Thema Online Marktforschung ist spannender denn je. Der unten zitierte HEISE Artikel zeigt hier eine weitere interessante Anwendung. Die Nutzung als Mafo Werkzeug hatte ich bereits von einem Bekannten gezeigt bekommen, der Twitter als Stimmungbarometer auf Messen nutzt. Wer sich also – wie ich – des öfteren fragt, welchen Mehrwert Twitter bringt, findet hier vielleicht eine Antwort. Für den der noch mehr Antworten braucht, lohnt es sich bei Twitter selbst zu fragen …

Die spontanen Kurznachrichten, die weltweit über sieben Millionen User über Twitter verbreiten, gelten bei vielen als überflüssiger Datenmüll. Aber Twitter eignet sich durchaus für den geschäftlichen Einsatz, zum Beispiel zur Trendrecherche, Markt- und Markenbeobachtung. Darüber hinaus bietet der Dienst direkten Zugang zu kleinen Zielgruppen. So stammen von den etwa 60 000 deutschen Nutzern die meisten aus der Online-, PR- und Marketing-Branche. Für einige Unternehmen ist das eine sehr attraktive Zielgruppe, insbesondere wenn es um die aktuellen Trends im Netz geht.

Angesichts des Informationsüberangebots sollte man sich aber immer die Frage stellen, ob die Botschaft Nutzwert bringt, damit sie auch weitererzählt wird. Eine einfache Übertragung von PR-Schlagzeilen in ein Twitter-Konto verspricht wenig Erfolg. Außerdem sollte man beachten, dass professionelles Twittern personalintensiv ist, die Nutzer erwarten schnelle Reaktionen. Einen interessanten Ansatz fand der US-Lebensmittelhersteller WholeFoods, der über Twitter Inhaltsstoffe und Produktionsmethoden von Lebensmitteln diskutiert. Das Twitter-Team von WholeFood beantwortet jede Kundenanfrage und baut damit eine durchsuchbare FAQ-Datenbank auf. Der so erzeugte Inhalt kann auch für die klassische Website wertvoll sein.

Ein anderer Einsatzbereich könnte die interne Kommunikation zwischen Mitarbeitern sein, die an verteilten Standorten sitzen, oder zwischen Mitarbeitern und Stammkunden. Projektbegleitende Direktkommunikation wäre ein weiteres mögliches Einsatzfeld, zumal viele Twitter-Erweiterungen Verbindungen zu anderen Web-2.0-Diensten wie Blogs und sozialen Netzwerken herstellen können. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Zusatzapplikationen. So lässt sich Twitter durch Programmierschnittstellen auch für Statusmeldungen von Geräten und Programmen nutzen.

Quelle: http://www.heise.de/

Eine weitere Interessante Erkenntnis ist, dass Twitter kein Medium der Jugend ist wenigstens soweit man dieser Studie glauben kann.

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