Geographische Segmentierung

Die geographische Segmentierung ist eine spezielle Form der Marktsegmentierung. Hier wird ein Markt in geographisch festgelegte Verbrauchergruppen eingeteilt. Für diese verschiedenen Gruppen gilt eine eigenständige Marketingstrategie. Zu den geographischen Kriterien zählen Länder, Regionen, Städte und Vororte.

Auch die Aufteilung nach Nielsen-Gebieten ist eine geographische Marktaufteilung. Hier zeigt sich ein unscharfe Trennung zwischen der soziodemographischen und der geographischen Segmentierung.

Im Internet gibt es zwei Formen der geographischen Zuordnung:

  • IP-Adressen
  • Formulareingaben

Die geographische Zuordnung über IP Adressen ist nicht mit 100% Genauigkeit möglich.

Der erste Schritt der Zuordung ist über die Vergabestelle von IP-Adressen in Form einer „WhoIs“ Abfrage möglich. Diese Abfrage alleine ist für eine echte Lokalisierung nicht ausreichend. Ein Anbieter von Einwahlnetzen wie die T-Online, verfügt über eine große Anzahl von IP-Adressen, die sich nicht alle der Lokation „Bonn“ zurechnen lassen. Um ein genaueres Bild zu erhalten werden von unterschiedlichen Anbietern Datenbanken erstellt, die zusätlich die Zuordnung von IP-Adressen zu Einwahlknoten ergeben.

Das so entstehende Bild ist für eine Statistik in der Regel hinreichend genau.

auf der Basis von Formulareingaben lassen sich sehr konkrete Geo-Mappings erstellen, hier ist wiederum die Gefahr, aufgrund von falscher Angaben (Lieschen Müller Effekt) und damit unzureichender Datengrundlage, schlechte Ergebnisse zu erzielen.

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