Welche Tweets sind sinnvoll

die besten Tweetsder Harvard Business Manager hat eine Studio über interessantes Twittern in einer gelungenen Fotostrecke zusammengefasst. Es wurden von ca. 1.400 Probanden ca. 40.000 Tweets beurteilt, ob sie lesenswert sind. Das Ergebnis kann in der Fotostrecke schön eingesehen werden und soll hier nicht im Detail nochmals stehen.

Zusammengefasst wurde lustiges und aufregendes von etwas mehr als einem Drittel der probanden als lesenswert empfunden. Ebenso Selbstvermarktung, Fragen in die Menge und Informationsverbreitung.

Über was sich die Auswertung ausschweigt, ist die geringe Varianz in der Beurteilung. Bei den Beurteilungen in „Lesenswert“ variiert die Bewertung von 20% – 36%, bei der Aussage „lohnt sich nicht“ von 26% – 45%.  Eine Spanne von jeweils 20%. Die negative Interpretation dieses Ergebnisses ist, dass Tweets in der Menge als uninteressant gewertet werden. Die logische Konsequenz wäre, auf Twitter zu verzichten.

Was diese Auswertung meines Erachtens eindeutig zeigt, ist, dass Twitter nicht als Kanal für Banalitäten genutzt werden sollte. Der Twitter „Follower“ ist nicht mit dem Facebook „Freund“ gleichzusetzen ist. In der Facebook „Chronik“ sind Trivialbeiträge eher zu ertragen. Der Twitter Interessent will mit Themen versorgt werden, die ihn bewegen oder weiterbringen. Vielleicht ist es hilfreich sich vor jedem Tweet zu fragen, ob man seinen Inhalt gut fände, wenn er von einer Person stammen würde, der man folgt, die man aber nicht persönlich kennt.

 

 

 

 

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