Schlagwort-Archive: Online Marktforschung

AGOF internet facts 2009 III

ein muß für jeden, der mit Online-Vermarktung zu tun hat. Für alle die, wie ich mit eCommerce zu tun haben immer noch eine Pflichtlektüre: Die AGOF internet facts.

Seit den letzten Internetfacts im September 2009 hat sich die Zahl der Online Nutzer in Deutschland von 66,6% auf 68,5% bezogen auf dei Gesamtbevölkerung gesteigert. Das sind 1,18 Mio. mehr Internetnutzer in drei Monaten.

Bei den Vermarktern ist wenig Bewegung bis Platz 17 zu sehen, dort steht aber ein Neuzugang – Spiegel QC. Der Neueinstieg ist einfach zu erklären, die gibt es in dieser Form erst seit dem 11.09.2009. Der Sprung, direkt auf Platz 17 ist trotzdem eine Leistung. Dazu tragen natürlich Sites wie heise online oder Spiegel.de bei.

Bei den Werbeträgern darf sich ProSieben.de zu den verlierern zählen, es fällt von Platz 8 auf Platz 16, ob es am Fernsehprogramm liegt? MySpace (*) driftet aus den Top 20 sogar ganz ab. Dafür platziert sich Microsoft mit einem zweiten Angebot. Neben MSN.de kommt Windows Live in die top 20 der Werbeträger.

(*) Seit dem Verkauf von MySpace im Sommer 2011, ist der Inhalt von MySpace nicht mehr der, der 2009 zu den genannten Rankings führte.

Twitter gezwitscher

Um sich über Twitter zu äußern braucht es heute mehr als 140 Zeichen.  Zuviel wird geschrieben und zuviele Marketing-Gurus weissagen den großen Nutzen. Eines wird aus den Nutzungszahlen von Twitter bereits heute klar – die urschprüngliche Zielgruppe, Teens und Tweens,  ist nur schwach vertreten – zumindest in Deutschland.

Nach einer Studie von Nielson, die in der ZEIT vom 13.08.2009 zitiert wird ist der größte Teil der Nutzer älter als 25 Jahre.

Twitter Usage

Twitter Usage

Die Herkunft der Twitter Nutzer ist in dieser Statistik ebenfalls aufgeschlüsselt.  Google ist demnach der gröste Traffic-Lieferant von Twitter. Ein Ergebnis, das nahelegt, das es sich bei diesen Anwendern um Nutzer mit kurzfristigen Interessen handelt.
Im Juni 2009 waren laut der Studie nur 14,8% der Besucher mehr als dreimal bei Twitter auf der Website (www.twitter.com) , 71,1% der Besucher dagegen nur ein mal.
Die Loyalitätsanalyse der Nielsen Zahlen zeigt, dass 35,7 Prozent der Nutzer des Vormonats im Juni erneut Twitter besuchten. Die Nutzungsdauer von Twitter ist im Vergleich zu anderen Social-Media Netzwerken sehr gering. Dies ist zum Teil sicher auf die 140 Zeichen Beschränkung zurückzuführen, läßt sich aber auch als Indiz für die oberflächlichere Nutzung werten.
Diese Studie bildet einen guten Hintergrund für die Bewertung des kommerziellen Nutzen von Twitter. Die Kommerzialisierung läßt sich in mehrere Kategorien zusammenfassen:

  • B2C Advertising
  • B2B Lead Nurturing
  • Company-2-Employee Communication
  • Business-2-Customer Stay in Contact
  • Trend Scout

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Twitter als Business-Instrument

Das Thema Online Marktforschung ist spannender denn je. Der unten zitierte HEISE Artikel zeigt hier eine weitere interessante Anwendung. Die Nutzung als Mafo Werkzeug hatte ich bereits von einem Bekannten gezeigt bekommen, der Twitter als Stimmungbarometer auf Messen nutzt. Wer sich also – wie ich – des öfteren fragt, welchen Mehrwert Twitter bringt, findet hier vielleicht eine Antwort. Für den der noch mehr Antworten braucht, lohnt es sich bei Twitter selbst zu fragen …

Die spontanen Kurznachrichten, die weltweit über sieben Millionen User über Twitter verbreiten, gelten bei vielen als überflüssiger Datenmüll. Aber Twitter eignet sich durchaus für den geschäftlichen Einsatz, zum Beispiel zur Trendrecherche, Markt- und Markenbeobachtung. Darüber hinaus bietet der Dienst direkten Zugang zu kleinen Zielgruppen. So stammen von den etwa 60 000 deutschen Nutzern die meisten aus der Online-, PR- und Marketing-Branche. Für einige Unternehmen ist das eine sehr attraktive Zielgruppe, insbesondere wenn es um die aktuellen Trends im Netz geht.

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Forscher ermitteln Stimmung der Internet-Nutzer aus Blogs

Das Thema „Online Reputation Management“ taucht immer öfter in der Presse und in den Online Medien auf (siehe hier …) .  Die nachfolgende Studie zeigt, dass auch im größeren Maßstab etwas dran zu sein scheint. Was an dieser Studie wirklich neuartig ist, ist die unspezifische Ausrichtung. Während im ORM in der Regel versucht wird ein Meinungsbild zu einem Thema zu zeichnen, geht dieser Versuch in die Breite und erfasst eine generelles Bild.

Ist die Internetgemeinde heute fröhlich und guter Dinge? Diese Frage können US-Forscher beantworten – sogar speziell für bestimmte Regionen und Altersgruppen. In den vergangenen vier Jahren sei die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten der fröhlichste Tag für englischsprachige Internet-Nutzer gewesen, berichtet die Universität in Burlington (US-Staat Vermont) über die Arbeit ihrer Forscher. Betrübte Kommentare habe es vor allem am Todestag Michael Jacksons gegeben. Die Studie ist im Fachmagazin Journal of Happiness Studies erschienen. Weiterlesen