Schlagwort-Archive: Online-Marketing

Google Sets lebt

der etwas seltsame Titel dieses Beitrag sei mir verziehen, entspricht aber meiner ersten Reaktion auf einen Blogbeitrag, der mir ein geliebtes Werkzeug in etwas anderer Form zurückgebracht hat.
Google Sets, eine Werkzeug, das aus ein paar Begriffen eine Set an Google assoziierten Begriffen machen konnte.
Das Werkzeug wurde als eines der ersten bei der Bereinigung der Google Labs eingestellt und hinterließ eine Lücke in meinen Werkzeugen für Keyword Marketing.
Für alle denen es ähnlich geht sei der Blogbeitrag „Google Sets, Still available“ empfohlen.

Wer es selbst versuchen will, braucht einen Google Account und den Zugang zu Google Drive, ehemals Google Docs.

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Übersicht Produkt- und Preissuchmaschinen

Es ist naheliegend nach den [intlink id=“623″ type=“post“]Online Marktplätzen[/intlink] auch eine Übersicht der Produktsuchmaschinen ,Preissuchmaschinen und Preisvergleichen aufzustellen. Weiterlesen

eCommerce Prozesse – Zuführung durch Online Marketing

Dieser Beitrag ist Bestandteil einer kleiner Betragsreihe um[intlink id=“708″ type=“post“]Prozesse im eCommerce[/intlink].

Beim Online Marketing heißt es in der Regel feuern auf allen Kanälen, die Kanäle hatte ich in einem Beitrag über die Besucherherkunft auf einer Website schon einmal umrissen. Wer allerdings nicht nur eine Schlacht sondern einen Krieg gewinnen möchte, der plant den Mitteleinsatz sorgfältig.

Vom Online Marketing sagt man zurecht, dass der Mitteleinsatz exakt dem Nutzen zugeordnet werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass ein schlüssiges Webcontrolling etabliert ist. Der Aufwand dafür muß nicht groß sein. In einem meiner letzten Beiträge habe ich mich z.B. mit der Erfolgsmessung von Facebook Kampagenen mithilfe von Google Analytics befasst. Es muß also kein teures Werkzeug sein – es muß „nur“ funktionieren. Weiterlesen

Facebook Ads Tracking mit Google Analytics

Nachdem es mir Ende Juli einen Blogbeitrag wert war, über die [intlink id=“574″ type=“post“]Möglichkeiten von Facebook Ads[/intlink] zu beschreiben, stellt sich jetzt die Frage, wie wir diese mit einfachen Mitteln steuern können.

Google Analytics – Vorbereitung

Google Analytics ist das Werkzeug, das uns mit einfachen (Bord-)Mitteln eine Lösung bietet. Google Analytics läßt es zu, Online-Marketing Kampagnen konsolidiert zu messen. Es gibt keine Beschränkung auf Google eigene Werbemedien.
Google Analytics erwartet nur einige Parameter an der URL. Minimal müssen folgende Angaben gemacht werden:

  • utm_source – entspricht dem Werbekanal (Quelle), z.B. facebook oder Newsletter
  • utm_medium – CPC, Banner, E-Mail
  • utm_campaign – ein eindeutiger Name der Kampagne, z.B. WinterSpecial2010 oder 03

Neben den zwingend notwendigen Angaben können noch folgende Parameter angegeben werden:

  • utm_term – sollte Keywords oder Tags enthalten
  • utm_content – dient der unterscheidung von Anzeigen, die nach den bisherigen Angeben identisch wären. Das ist sinnvoll bei A/B – oder Multivariantentests, oder zur Unterscheidung paralleler Anzeigen.

Google Analytics kann mit diesen Angaben selbsständig umgehen, eine weitere Anpassung ist nicht notwendig.

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Online Marketing mit Pressemitteilungen – Ein SEO Werkzeug

Ich möchte auf einen längerer Beitrag bei Absatzwirtschaft Online hinweisen: Online Marketing mit Pressemitteilungen.

Die Essenz des Beitrags ist, Online Pressemitteilungen sind ein probates SEO Werkzeug. In der Regel ist es möglich mit Links zu arbeiten. Dabei haben Sie einen engen inhaltlichen Bezug zu den Inhalten der verwiesenen Websites.

Facebook Ads – targeting excellence

Ich glaube, dass Werbung auf Facebook noch nicht in den breiten Markt vorgedrungen ist, das ist eine Ansicht, die sicher kontrovers diskutiert werden kann, in jedem Fall Grund genug Facebook Ads einmal zu testen.

Facebook Online Marketing – der Einstieg

„… das war ja einfach“ – den Spruch kennen heute nur noch Menschen meiner Generation. Hier trifft es zu: Der Einstieg ist einfach.  Mit dem Klick auf den fast schon ubiquitären „Wirb auf Facebook“ Banner komme ich in den Bereich zur Werbeschaltung. Der Start wird einfach gemacht durch eine sinnvolle Benutzerführung.

Hier sollte man sich die Frage stellen wofür man zu werben gedenkt. Ich würde Facebook als ausschliesslichen Kanal für B2C Kundenansprache oder Branding betrachten. Mein Vorhaben, Werbung für diesen Blog zu erstellen, ist vielleicht nicht Zielgruppengerecht.

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Online-Targeting oder „Der eCommerce Prozess“

Manchmal ist es gut sich selbst auf die Basics zurück zu besinnen und sich diese zu vergegenwärtigen. Alle Online Marketing Profis können diesen Beitrag also getrost überspringen.

Bei einem aktuellen Kunden, der bereits recht erfolgreich Online verkauft, erschien es mir angebracht, auf die Betrachtung von eCommerce als Wertschöpfungsprozess zurückzukommen. Es ist in vielen Fällen hilfreich auftretende Anforderungen zu bewerten.

Die Schritte des eCommerce Prozess sind einfach beschrieben

  1. Targeting
    Zuführung zur Website oder zum Shop. In der Regel handelt es sich dabei um Online-Marketing in irgendeiner Form.
  2. Interest
    Der erste Kontakt mit der Präsenz ist die sogenannte Landing-Page. Diese  sollte den Anreiz der Zuführung vertärken und Interesse generieren.  Der Besucher wird animiert sich weiter zu informieren, Produktalternativen zu studieren, oder direkt zu kaufen.
  3. Activation
    Der potentielle Kunde wird animiert, die Phase der Informationsgewinnung zu verlassen. In einem Shop manifestiert sich dies in der Regel am Warenkorb der gefüllt wird, oder am Merkzettel der genutzt wird.
  4. Check-Out
    Vor der Conversion steht in einem Shop der lange, leider oft steinige Weg des Check-Outs.
  5. Conversion
    Eine Bestellung wird abeschickt, die Transaktion wird erfolgreich abgeschlossen.
  6. Retention
    Der Kunde kehrt wieder. Dies hat postitive und negative Aspekte. Der Kunde kann wiederkehren, da er durch ein Angebot überzeugt wurde und den bekannten Weg wieder gehen möchte. Er kann aber auch wiederkehren, weil er Probleme hatte, seine Ware zurückgeben möchte, etc.

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AGOF internet facts 2009 III

ein muß für jeden, der mit Online-Vermarktung zu tun hat. Für alle die, wie ich mit eCommerce zu tun haben immer noch eine Pflichtlektüre: Die AGOF internet facts.

Seit den letzten Internetfacts im September 2009 hat sich die Zahl der Online Nutzer in Deutschland von 66,6% auf 68,5% bezogen auf dei Gesamtbevölkerung gesteigert. Das sind 1,18 Mio. mehr Internetnutzer in drei Monaten.

Bei den Vermarktern ist wenig Bewegung bis Platz 17 zu sehen, dort steht aber ein Neuzugang – Spiegel QC. Der Neueinstieg ist einfach zu erklären, die gibt es in dieser Form erst seit dem 11.09.2009. Der Sprung, direkt auf Platz 17 ist trotzdem eine Leistung. Dazu tragen natürlich Sites wie heise online oder Spiegel.de bei.

Bei den Werbeträgern darf sich ProSieben.de zu den verlierern zählen, es fällt von Platz 8 auf Platz 16, ob es am Fernsehprogramm liegt? MySpace (*) driftet aus den Top 20 sogar ganz ab. Dafür platziert sich Microsoft mit einem zweiten Angebot. Neben MSN.de kommt Windows Live in die top 20 der Werbeträger.

(*) Seit dem Verkauf von MySpace im Sommer 2011, ist der Inhalt von MySpace nicht mehr der, der 2009 zu den genannten Rankings führte.

B2B Emails sind rechtswidrig

Zuerst zu unser aller Beruhigung – der Titel ist natürlich nicht korrekt. Nicht alle B2B Emails sind rechtswidrig. Warum also solche „bildzeitungesken“ Sentenzen in aller Öffentlichkeit?

Bereits im Mai 2009 wurde durch den BGH (Bundesgerichtshof) ein Urteil gefällt (Aktenzeichen: I ZR 218/07), das sich auf den Emailverkehr zwischen Firmen bezieht. Demnach ist bereits einmalige Email Werbung an Firmen rechtswidrig. Aus einem solchen Vergehen können Unterlassungsansprüche hergeleitet werden. Was heißt das im Klartext. Der Email kann die Abmahnung folgen.

Die gute Nachricht sollte dabei sein, dass es sich bei diesem Urteil nur um Werbe-Emails handelt. Wenn wir aber die Richtlinien der EU zu Rate ziehen, die sich mit dem Thema Werbung befassen, dann entwickelt sich ein Bild, das für Email Aktivitäten im B2B Bereich verheerend ist.

„Werbung ist jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern, ist. Das erfasst letztlich jede Äußerung, die mittelbar oder unmittelbar der Absatzförderung dient“

Ohne vorherige Zustimmung ist damit eigentlich keine Email an einen potentiellen Kunden mehr möglich. Wann kann dann von einer Zustimmung ausgegangen werden?

  • Ein Besuch auf einem Messestand, bei dem eine Visitenkarte hinterlassen wird sollte als Begründung ausreichend sein.
  • Die Einwilligung über einen Double-Opt in ist von diesem Urteil ausgenommen, da die Email zur Bestätigung keine Emailwerbung darstellt. Man sollte also tunlichst vermeiden diese als Werbung auszugestalten.
  • Keine gute Idee ist es, die Erlaubnis mit einem „cold call“ einzuholen, da dieser ebenso als rechtswidrige Werbung gewertet werden kann.

Die Situation stellt sich ein bisschen verfahren da. Um mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten, könnte ich nach der aktuellen Gesetzeslage weder eine Email schreiben, noch anrufen. Der einzige Ausweg ist darauf zu warten, dass der Kunde mir „ein Fax“ schickt oder mich auf einer Messe besucht.

Hier scheint noch ein bisschen Detailarbeit an der aktuellen gesetzlichen Regelung notwendig zu sein.

Ein paar Gedanken zum Drop-Shipping

Drop-Shipping ist ein neues Schlagwort von eCommerce Anbietern. Die dahinter steckende Idee ist nicht ganz neu und jedem bekannt, der die logistischen Abläufe aus der Produktion größerer Firmen kennt.

Ein produzierendes Unternehmen senkt seine Kapitalbindung dadurch, dass es Produktionsmittel nicht mehr im eigenen Lagen hält sondern on Demand bestellt. Bekannte Verfahren dazu sind Just-In-Time Produktion mit speziellen Spielarten wie Kanban.

Das Handels Pendant ist Drop-Shipping: Anstatt die angebotene Produkte selbst zu lagern, werden diese direkt vom Händler beim Großhändler geordert. Der Großhändler übernimmt neben der Lagerbereitstellung auch die Lieferung zum  Endkunden.

Für den Anbieter im eCommerce Umfeld bedeutet dies, eine eindeutige Verlagerung der notwendigen Kompetenzen. Waren bisher im Versandgeschäft die Abwicklung des Versand, die Optimierung der Bereitstellung, die Logistik, etc. einige der Erfolgsfaktoren, verlagert sich dies durch Drop-Shipping.

Die logistische Kompetenz wird vom Drop-Shipping Anbieter hinzugekauft. Höhere Kosten durch Outsourcing werden durch Wegfall des eigenen Lager kompensiert – insbesondere bei kleinen Anbietern sogar überkompensiert, da sich der Drop-Shipping Anbieter durch Skaleneffekte beim Einkauf und bei den Logistikkosten besser positioniert.

Was bedeutet dies aber für den eCommerce Anbieter? Seine Kernkompetenz verlagert sich auf das reine Angebot und die Verkaufsanbahnung. Im Markt gewinnt also der Händler, der in der Lage ist, sein Angebot am effizientesten in den Markt zu tragen. Die Schlüsselfunktionen sind dabei:

  • Vertriebsreichweite (Multichannel-eCommerce)
  • Kundenansprache (Online Marketing)
  • Vertriebssteuerung (Online Targeting)
  • Produktpräsentation (Online Shop)

Betrachten wir diese Aufzählung gleich als ein Ranking der Schlüsselfunktionen.

Vertriebsreichweite

brickfox-Anwendungsszenario-MiddlewareDie oberste Herausforderung für einen Anbieter ist die Schaffung der notwendigen Vertriebsreichweite ohne dabei mit überbordenden Marketingkosten rechnen zu müssen. Ein probates Mittel dabei ist die Nutzung von Vertriebsplattformen wie Amazon, ebay oder Mercateo (B2B).  Da diese Plattformen mit eigenem Marketing antreten, ist es für den Online Händler ein kalkulierbarer Weg zu mehr Umsatz. Ein solcher Ansatz läßt sich z.B. mit brickfox realisieren.

Kundenansprache

In dem meist dichten Gemenge der Anbieter ist es in der Zwischenzeit eine Herausforderung, die Aufmerksamkeit des Kunden zu erregen.

Es ist der richtige Mix aus Produktmarketing, Branding, Long Tail und anderem, der den Erfolg des eigenen Angebots sichert. Im Bereich des eigenen Shops wird der Online Händler überleben, der die Register des Online-Marketing mit höchster Brillianz zu spielen vermag.

Vertriebssteuerung

Wir kommen von der Pflicht zur Kür. Es ging bisher um Reichweite, zum einen im Vertrieb, zum anderen im Marketing. Jetzt geht es darum die Reichweite zu optimieren. Online-Targeting ist die Kunst, die maximale Reichweite bei minimalen Einsatz zu generieren.

Produktpräsentation

Die Darstellung des Angebotes ist der letzte Schritt zum Verkauf im eigenen Shop. Der Kunde möchte sich in seiner Themenwelt angesprochen fühlen. Es ist also durchaus sinnvoll mehrere Weg zu demselben Produkt zu bieten:

  • Marken
  • Themen
  • Produktkategorien
  • Preiskategorien

Ein Shop betreiber sollte dabei nie den übergreifenden Aspekt der Produktdarstellung vernachlässigen, d.h. Vertrauen in den Shop aufbauen, z.B. durch Sicherheitssiegel wie sie von Trusted Shops angeboten werden.