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Facebook – Wer möchte schon mit seinen Eltern befreundet sein

Eine interessante Befragung kommt auf den USA, der „Talking Stocks with Teens Survey“. In der nachfolgenden Grafik wurde Sie durch statista bezüglich eines Ergebnisses sehr schön grafisch umgesetzt.

Infografik: US-Teens kehren Facebook den Rücken | Statista

Demnach nutzen nur noch 45 Prozent der Teenager in den USA Facebook. Die Studie von Piper Jaffray fokusiert sich auf Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren in den USA. Die vollständige Studie wurde in der zwischenzeit leider vom öffentlichen Zugriff entfernt nur die Zusammenfassung steht noch zum allgemeinen Zugriff frei zur Verfügung.

Die Nutzung von Facebook durch Jugendliche wäre laut der Studie seit Jahresbeginn um 27% gesunken. Auch Google+ verliert demnach um 71%. Einen Gewinner läßt diese Studie nicht erkennen. Bilderportale und Twitter halten in etwa ihr Niveau.

Der Trend bei Facebook war schon länger zu erkennen und wurde nach dieser Studie zum ersten mal konkret bestätigt.  Die Ursache beleibt hingegen weitgehend offen. Die Vermutung liegt zwar nahe, dass die Gruppe der Teens, die weitreichende Kommerzialisierung sowie die Nutzung durch „nicht Teens“ zum abwandern bewegt, doch bleibt dies im Bereich der Vermutung.

Legal ist nicht gewollt, Google erfüllt Leistungsschutzrecht

Alte Zeitungen - (C) by Iwona Golczyk www.pixelio.deWas das Leistungsschutzrecht ist, wem es dienen soll und warum deutsche Verlage es fordern habe ich bereits vor Zeiten in einem Blogbeitrag ([intlink id=“1633″ type=“post“]\“Irrsinn hat einen neuen Namen …\“[/intlink]) beschrieben.

Das Theater um den Leistungsschutz läuft seitdem nahtlos weiter. Einige deutsche Verlage, darunter Namen wie Axel Springer, haben sich unter dem schönen Motto „Die Verwertungsgesellschaft für die Urheber- und Leistungsschutzrechte der privaten Fernseh- und Hörfunksender“ – kurz VG-Media – zusammengeschlossen, um mit geballter Macht bei den Betreibern von Suchmaschinen eine kostenpflichtige Verwertung von kleinen Bildern (Thumbnails) und Kurzzusammenfassungen (Snippets) von redaktionellen Beiträgen zu verlangen.

Google reagiert und bleibt legal

Paragraph87Zu diesem Zweck hat die VG-Media, als Vertreterin der beigetretenen Verlage,  Google verklagt, dass Google für Einblendungen, die mehr als den Titel des redaktionellen Beitrags und einen Link zeigt, an die entsprechende Veralge eine Gebühr entrichten muß.

Die Reaktion von Google kam am letzten Mittwoch im Rahmen einer Ankündigung, die neben der üblichen Google Polemik (“ Wir sind doch die Guten“) zum Inhalt hatte, dass Google sich jetzt an das Leistungsschutzrecht halten möchte, und Inhalte von Verlagen, die sich durch die VG-Media vertreten lassen, nur noch mit Titel und Link anzeigen wird. Vom Bundeskartellamt wird hierfür wohl auch schon der halboffizielle Segen gegeben, wie auf zeit.de zu lesen ist.

Was den Verlagen bleibt

was den Verlagen bleibt ist damit das nachsehen. Geld von Google gibt es nicht, Traffic von Google gibt es dank „reizloser“ Darstellung ohne Kurzzusammenfassung auch nicht mehr, was bleibt ist definitv das Nachsehen.

Oder wie es Stefan Niggemeier in seinem Blogbeitrag so schön schreibt: „Verlage empört: Jetzt will Google nicht mal mehr ihr Recht verletzen!“

 Bildquelle

  • Alte Zeitungen – Copyright by Iwona Golczyk, www.pixelio.de

Google Sets lebt

der etwas seltsame Titel dieses Beitrag sei mir verziehen, entspricht aber meiner ersten Reaktion auf einen Blogbeitrag, der mir ein geliebtes Werkzeug in etwas anderer Form zurückgebracht hat.
Google Sets, eine Werkzeug, das aus ein paar Begriffen eine Set an Google assoziierten Begriffen machen konnte.
Das Werkzeug wurde als eines der ersten bei der Bereinigung der Google Labs eingestellt und hinterließ eine Lücke in meinen Werkzeugen für Keyword Marketing.
Für alle denen es ähnlich geht sei der Blogbeitrag „Google Sets, Still available“ empfohlen.

Google DriveWer es selbst versuchen will, braucht einen Google Account und den Zugang zu Google Drive, ehemals Google Docs.

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SEO für Google – der Link verliert an Gewicht und Teilen wird wichtiger

Ranking – aus Webmaster Tools Help

Webmaster-Tools - Startseite - Mozilla Firefox_2013-06-25_17-44-57In den Webmastertool Help Pages findet sich aktuell die Passage :

Sites‘ positions in our search results are determined based on hundreds of factors designed to provide end-users with helpful, accurate search results. These factors are explained in more detail at http://www.google.com/competition/howgooglesearchworks.html.
In general, webmasters can improve the rank of their sites by creating high-quality sites that users will want to use and share. For more information about improving your site’s visibility in the Google search results, we recommend visiting Webmaster Academy which outlines core concepts for maintaining a Google-friendly website.

 

Wobei der Fett hinterlegte Absatz bisher geringfügig anders lautete:

…In general, webmasters can improve the rank of their sites by increasing the number of high-quality sites that link to their pages. …

Wenn wir diese kurze Passage wörtlich interpretieren, dann sehen wir einen eindeutigen Schwenk von der Verlinkung hin zum Teilen. SEO – United interpretiert das als sinkende Wichtigkeit von Links.

google-logo-plusIch würde im lesen dieser Passage noch einen Schritt weiter gehen und eine Aufwertung von Google+ darin sehen – Teilen als die SEO Maßnahme.

Irrsinn hat einen neuen Namen „Leistungsschutz“

guter Journalismus ist gutes Geld wert, dies kann ich als Abonnent zweier Zeitungen nur betonen. Was jetzt zum Schutz dieser Leistung getan wurde wird sich für eben diesen als eine Tretmine erweisen.

Kern des Streit, der zur Erweiterung des Urheberrechts geführt hat ist, dass Suchmaschinen, insbesondere Google,  in den Suchergebnissen Auszüge aus den redaktionellen Inhalten von Verlagen anzeigen. Die dazugehörigen Inhalte wurde von den Verlagen im Internet veröffentlicht, mit dem Zweck, damit Geld zu verdienen. Google zeigt in den Suchergebnissen einen Extrakt der Inhalte und nutzt die Suchergebnisseiten um Anzeigenplätze zu vermieten. Nebenbei versorgt Google dabei den Verlag mit Klicks, um die redaktionelle Arbeit vermarkten zu können.
Dies ist von den Verlagen sicherlich auch gewollt, schließlich versorgt Google die Verlage mit dem Traffic und der Reichweite, die sie ohne eine Suchmaschine niemals generieren könnten. Bis zu diesem Punkt wäre alles in Ordnung, wenn die Verlage nicht mit dem Problem konfrontiert wären

News Aggregator 10.000Flies

unter der Domain http://www.10000flies.de/ bietet ein neuer und interessanter Dienst seine Leistung an.

10000 Flies aggregiert Social Media Zugriffe  und wertet diese aus. Es zeigt sehr schnell welche Themen im deutschsprachigen raum gerade angesagt sind.  10000 Flies veröffentlicht tägliche Charts der Beiträge, die die meisten Likes, Shares und Kommentare bei Facebook, Verlinkungen innerhalb von Tweets bei Twitter und +1-Klicks bei Google bekommen haben.

Der Ansrpuch von 10000Flies ist es ein besserer Gradmesser für Interesse und Erfolg zu sein als eine Click-Statistik. So wird laut 1000flies ein Nutzer einen Artikel nur dann per Facebook, Twitter oder Google+ weiter empfehlen, wenn er eine gewisse subjektive Qualität oder einen hohen Nachrichtenwert darin erkennt.

Google goes Social

Über Google+ habe in letzter Zeit unzählige Menschen geschrieben, dass wenig neues zu sagen bleibt. Eine Randnotiz in diesem Zusammenhang ist mir aber eine Erwähnung wert.

Google schaltet seine Echtzeitsuche ab. Die Echtzeitsuche bestand im Kern aus einer Kooperation mit Twitter, die ausgelaufen ist. Just zum Zeitpunkt als Google auch mit dem Google+ Handstreich auf den social Media Markt stürmte.
Ironischer Weise hat Google diesen Schachzug auf Twitter announciert (@googlerealtime).

Es ist abzusehen, dass Google Realtime  in kurzer Zeit unter anderem Namen gefüttert mit News aus Google+ wieder in der Google Suche auftaucht.