Studie zu Online Reputation Management

Rund 60% von rund 700 Führungskräften aus mehr als 20 Branchen in 62 Ländern befürchten, dass das Image ihres Unternehmens derzeit großen Gefahren ausgesetzt ist. Neben der schwierigen wirtschaftlichen Situation mit steigendem Wettbewerbsdruck und schwer vorhersehbaren Geschäftsentwicklungen birgt das Internet latente Bedrohungen. Trotz unkontrollierter Verbreitung von manch vertraulicher Information werden Reputationsrisiken im Netz aber noch immer unterschätzt. Das ergab eine Studie, die die Kommunikationsagentur Weber Shandwick in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit durchgeführt hat. Gerade in Krisenzeiten, in denen Unternehmen schnell schwierige Entscheidungen treffen müssen, rückt das Internet als Kommunikationskanal in den Fokus

Zu Online-Themen, die im Hinblick auf ihre Reputationswirkung als besonders kritisch identifiziert wurden, gehöre zum Beispiel die negative Mitarbeiterkommunikation im Netz. So seien 66 Prozent der Befragten entweder ahnungslos oder wollen nicht zugeben, dass unzufriedene Mitarbeiter das eigene Unternehmen online schlecht reden. Demgegenüber würden nur 34 Prozent selbst Fälle von Angestellten kennen, die im Netz Negatives verbreitet haben. Zudem gäben 87 Prozent der befragten Führungskräfte zu, via E-Mail, SMS oder Twitter irrtümlich mindestens eine fehlgeleitete elektronische Nachricht versandt oder erhalten zu haben. In der Chefetage soll dies gar auf 80 Prozent zutreffen.

Quelle: http://www.webershandwick.de

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