PageSpeed Insights zur Performance Optimierung

Google Developers LogoNach dem groben Überblick über Werkzeuge zur Performance Optimierung in meinem Betirag vom 14.02.2014 ([intlink id=“1819″ type=“post“]Performance Tests für Websites und Shops[/intlink] und dem ersten detaillierteren Versuch mit [intlink id=“1819″ type=“post“]WebPagetest.org[/intlink] möchte ich in diesem Beitrag meine Performance Testreihe mit PageSpeed Insight von Google, erreichbar unter „Google Developers“, fortsetzen.

Der erste charmante Pluspunkt von PageSpeed Insight ist, dass es nicht, wie WebPagestest.org, auf einem sehr detaillierten Level einsteigt, sondern, ganz im Gegenteil mit einer Summary der Optimierungsempfehlungen. Diese sogar getrennt in EMpfehlungen für Mobil und für Desktop.

PageSpeed Insights - Mobil vs. Desktop

Schon der este Blick verrät mir, dass ich auf der mobilen Seite mehr Todos habe wie bei der Desktopansicht meines Blogs.

Interessant ist dabei, dass ich mit einem responsiven Theme unterwegs bin und keine getrennte Ansichten für Mobilgeräte und Desktop PCs vorhalten. Der Schluss den ich daraus ziehe ist, dass die Test enstpechend optimiert sind.

Nach dem Test erhält man jeweils für Mobil und Desktop eine Liste von kriterien, die zum Teil mit orangenen oder roten Markern versehen sind. Weitere Punkte haben keine Markierung und gelten damit als „nicht dringend zu optimieren“, zum guter letzt kommen noch bestandene Tests mit einem grünen Häkchen. Besser können Signalfarben eigentlich nicht eingesetzt werden.

Die getesteten Punkt lassen sich mit einem Link jeweils genauer betrachten und damit auch tifergehende Einsichten gewinnen.

PageSpeed Insights - Mobile OptimierungBereits der erste rote Punkt „JavaScript- und CSS-Ressourcen, die das Rendering blockieren, in Inhalten „above the fold“ (ohne Scrollen sichtbar) beseitigen“ kommt mir aus meinem letzten Test schon bekannt vor. Die „Custom.css“ braucht lange um Sie bereitzustellen. Ermittelt hatte ich dies bereits mit Webpagetest.org. Überraschend ist eher, dass in den Details eben dieses nicht auftaucht.

PageSpeed Insights - Optimierung Details

Hier kommen bereits die Unterschiede in der Desktop und der Mobilversion zum tragen. Dieses CSS taucht in der Desktopversion bei den Details zur Verbesserung auf. Damit haben wir auch bereits den größten Vorteil von PageSpeed Insight gegenüber WebPagetest.org gefunden. WebPagetest.org bietet zwar an, die Seite mit unterschiedlichen Browsern zu simulieren und den Zugriff von unterschiedlichen Orten der Welt anzustoßen, es hat aber keine mobilen Browser im Gepäck.

Die Aussagen von PageSpeed Insight sind einfach und klar und lassen wenig Deutungsspielraum. Dies ist ein Vorteil, wenn man Performancemängel sucht, die den Regeln von PageSpeed Insight entsprechen. Wenn man aber nach Problemen sucht, die durch PageSpeed Insight nicht abgedeckt werden, hat man wohl keine Chance diese zu entdecken.

Fazit:

Beide Werkzeuge haben definitiv Ihre Berechtigung und ihre Vorteile. WebPagetest.org gibt einen detaillierten Bericht bis auf die Ebene der HTTP-Requests und ist damit die erste Wahl für sehr weitreichende Untersuchungen wohingegen PageSpeed Insight schnell zu interpretierende Aussagen differentiert nach Endgerät liefert. Damit ist PageSpeed Insight das richtige Tool für den ersten Test, während WebPagetest.org für die Suche nach den Details herangezogen werden sollte.

 

 

3 Gedanken zu „PageSpeed Insights zur Performance Optimierung

  1. saschaalbrinkSascha

    Hi Uli, gut zusammengefasster Artikel zum Thema. Ich kann dir empfehlen, dass du dir auch mal die Webserver Pagespeed Module von Google zum Thema ansiehst. Die haben es in sich. 🙂 Wenn du lieber in Zukunft Handarebit walten lassen willst kann ich dir aus unserem aktuellem Magazin den Titel wärmstens emfpehlen, (http://www.sixclicks.de/magazin/) Da gibts einige Tipps, die du umsetzen kannst um deinen Speed noch zu verbessern.

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    1. Uli Häfele

      Hallo Sascha,
      vielen Dank für die Blumen und den Hinweis auf das Pagespeed Webserver Modul. Im Zuge der Speed Optmimierung werde ich das sicherlich probieren. Wobei ich als „Nichtadministrator“ mit Webservermodulen doch eher meine Schwierigkeiten habe.
      Euren Magazinbeitrag konnte ich bisher nur auf die schnelle überfliegen. Ich denke aber, dass du recht hast, es gibt noch ein paar gute Tools und Tipps, die ich mitnehmen kann. Ich werde den Artikel bei Gelegenheit in aller Ruhe lesen.

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