Online Marktforschung

Die Online Marktforschung kann grob in zwei Kategorien unterteilt werden:

  • Online Beobachtung – es werden u.A. mit den Mitteln des Webcontrollings Marktrelevante Daten erhoben
  • Online Panel – Basis ist die Kenntnis der Online Zielgruppen und damit eine Segmentierung
  • Online Befragung – wer kennt sie nicht, die Einblendungen der Markte „schenken Sie uns 5 Minuten Ihrer Zeit“

 

 

Online Beobachtung

Ist das beobachten der Online-Meinungsbilder/Stimmungen über Firmen, Organisationen, Produkte und Dienstleistungen. Die Online Beobachtung ist damit die Grundlage für das Ergreifen entsprechender Gegenmaßnahmen in der Online-Kommunikation. Beobachtet werden kann dabei die eigene Website mit den Mitteln des Webcontrollings, oder Themenbezogene Site bzgl. eines bestimmten Contents. Es können z.B. Blogs als Quelle für eine Meinungsbild herangezogen werden.

Online Panel

Unter einem Panel versteht man eine ausgewählte Gruppe, die für eine Grundgesamtheit repräsentativ ist und kontinuierlich über ihr Nutzungsverhalten von Medien, über ihr Einkaufsverhalten o. ä. berichtet. Entsprechend ist ein Online Panel die Representation eine Online erreichbaren Grundgesamtheit. Damit steht das Online Panel immer im engen Bezug zur Website selbst. Die Grundgesamtheit der Besucher einer Website ist bestimmt durch die Zielgruppe der Site – z.B. ist die Zielgruppe von studivz die Gruppe der Studierenden. Die Online Panelbildung setzt damit eine Segmentierung voraus, die dieser Zielgruppe gerecht wird. Bei Studierenden z.B.nach den Attributen Geschlecht, Studiengang und Semester. Das Online Panel entspricht damit der Verteilung entsprechend der Segmente.

Online Befragung

Online-Befragungen werden mittels programmierten Online-Fragebögen durchgeführt. Der Befragte begibt sich dabei auf eine Internetseite, auf der der Fragebogen abgelegt ist und kann diesen dort online ausfüllen. Hauptvorteile von Online-Befragungen sind insbesondere die Möglichkeiten einer komfortablen, programmgesteuerten Filterführung sowie einer Randomisierung von Fragenreihenfolgen und Antwortkategorien. Zudem können spezifische Zielgruppen, die offline schwer rekrutierbar sind, online häufig besser erreicht werden.

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