Facebook Ads – targeting excellence

Ich glaube, dass Werbung auf Facebook noch nicht in den breiten Markt vorgedrungen ist, das ist eine Ansicht, die sicher kontrovers diskutiert werden kann, in jedem Fall Grund genug Facebook Ads einmal zu testen.

Facebook Online Marketing – der Einstieg

„… das war ja einfach“ – den Spruch kennen heute nur noch Menschen meiner Generation. Hier trifft es zu: Der Einstieg ist einfach.  Mit dem Klick auf den fast schon ubiquitären „Wirb auf Facebook“ Banner komme ich in den Bereich zur Werbeschaltung. Der Start wird einfach gemacht durch eine sinnvolle Benutzerführung.

Hier sollte man sich die Frage stellen wofür man zu werben gedenkt. Ich würde Facebook als ausschliesslichen Kanal für B2C Kundenansprache oder Branding betrachten. Mein Vorhaben, Werbung für diesen Blog zu erstellen, ist vielleicht nicht Zielgruppengerecht.

Facebook Ads erstellen

Schneller kann es fast nicht gehen – Url angeben, den „Suggest Ad“ Button klicken – fertig. Zumindest fast, professionellen Ansprüchen genügt diese Form der Ansprache in keinem Fall, aber für einen Test ist es nicht schlecht. Nach ein paar Änderungen habe ich mein Ad erstellt.

Der erste Wermuthstropfen kommt mit dem Banner. Die schnelle Information, wie groß das Bild sein darf finde ich nicht. Ich muß auf Browsermittel zurückgreifen.

Targeting mit Facebook

Der wirklich spannende Part beginnt erst nach dem erstellen der Anzeige. Wie gut kann ich mein Ad auf meine Kunden (Interessenten, …) ausrichten? Hier beginnt ein Targeting-Schaulauf der ersten Güte. Facebook spielt hier alle Karten (Informationen) die sich aus Profilen gewinnen lassen.

Schritt 1: Geotargeting

Im Gegensatz zu Google, wo Geotargeting auf IP-Ebene funktioniert, nutzt Facebook die „freiwillige Selbstauskunft“ der Nutzer.

Es fehlen Bundesländer, damit hat Facebook hier eher geringeren Standard erreicht, aber mit der Umkreisangabe bietet sich schon ein Füllhorn an Möglichkeiten.

Schritt 2: Demographie und Interesse

Es gibt Themen, die Datenschutzdebatten entfachen und die Herzen des Online Marketing höher schlagen lassen. Das Soziodemographische Targeting mit Facebook gehört zurecht dazu.

Ohne weitere Einschränkungen habe ich im Großraum Stuttgart (80km) 81.640 Facebooker als Zielgruppe. In der Altersgruppe über 25 Jahre (wie im Bild) reduziert sich dies auf 53.100. Ich erreiche mit Facebook Türken im Großraum Stuttgart (Anz. 1.880, Sprache: Türce), bekennende Homosexuelle Männer in Köln (Anz. 1.820), oder Nerds in Wanne-Eickel (Nur 280, Interesse: Computer).

Schritt 3: Bildung und Arbeit

Der Bildungstand erscheint jetzt nur noch wie kleines Beiwerk. Ein Arbeitgeber ist schon wieder eine Ansage, die es in sich haben könnte.

Leider funktioniert die „Arbeitsplätze“ Selektion nur rudimentär. Es ist zwar durchaus möglich Mitarbeiter großer Unternehmen anzusprechen (Daimler AG: 7880 in Deutschland), aber das ist leider nicht für kleinere Arbeitgeber möglich.

Es geht ans Geld

Facebook bietet zwei Arten der Abrechung:

  • CPM – Impressions nach TKP Preisen
  • CPC – Klickkosten

Für meine „Blog – Werbung“ erscheint mir CPM die richtige Wahl. Jetzt heißt es warten, welchen Traffic mir die Werbeschaltung bringt. Hier bin ich realistisch, ich brauche diese Werbung für meinen Blog nicht. Es bleiben also folgende Fragen offen, die ich in den nächsten Beiträgen beantworten möchte:

  • Wen erreiche ich auf Facebook
  • Wann ist Facebook ein Werbekanal für mich
  • Wie optimiere ich meine Kampagenen

Kommentar verfassen