eCommerce Einfluss von Social Media

Ein Beitrag in Technology Review vom 24.11.2010 präsentiert das erstaunliche Ergebnis einer Studie nach einer neuen Beurteilung (hier im Orginal).

Die ursprüngliche sogenannte MusicLab-Studie wurde von Forschern der Princeton University 2005 mit rund 14.000 Nutzern durchgeführt. Diesen wurden 48 Songs vorgestellt. Wem die Musik gefiel, der konnte sie sich herunterladen. Die Forscher teilten die Nutzer in Gruppen auf, um herauszufinden, was passiert, wenn Informationen zu einzelnen Stücken weitergegeben werden.

Das Ergebnis der ersten Auswertung kam zum Schluss, dass die soziale Interaktion zu Beginn des Experiments einen direkten Einfluss auf die Popularität der Stücke hatte. In einer späteren Phase wurde die Beliebtheit zur „Selffulfilling Prophecy“.

Die erneute Auswertung der Daten ergab, dahingegen, dass der soziale Einfluss auf das Reinhören in Musikstücke nachweisen lies, dies aber keinen Zusammenhang mit dem Download hatte. Für den Download war dann doch nur der Musikgeschmack und die Qualität der Musik verantwortlich.

Hervorgehoben wird aber wie wichtig in der Studie die Startphase für die Musikstücke und Ihre Popularität waren.

Die einfache Übersetzung dieser neuen Erkenntnisse für Social Media Vermarktung ist: „Schund bleibt Schund“ – oder um es wesentlich positiver zu formulieren, auch in sozialen Netzwerken zählt letztendlich der eigene Bedarf und nicht nur die Empfehlung.

Obwohl die neue Studie den Einfluss von Social Media Aktionen bei der Vermarktung eindeutig nach unten setzt, wird der Einfluss weiterhin als gegeben betrachtet, wenn auch nur noch indirekt verkaufsfördernd.

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