Archiv der Kategorie: News

Google Sets lebt

der etwas seltsame Titel dieses Beitrag sei mir verziehen, entspricht aber meiner ersten Reaktion auf einen Blogbeitrag, der mir ein geliebtes Werkzeug in etwas anderer Form zurückgebracht hat.
Google Sets, eine Werkzeug, das aus ein paar Begriffen eine Set an Google assoziierten Begriffen machen konnte.
Das Werkzeug wurde als eines der ersten bei der Bereinigung der Google Labs eingestellt und hinterließ eine Lücke in meinen Werkzeugen für Keyword Marketing.
Für alle denen es ähnlich geht sei der Blogbeitrag „Google Sets, Still available“ empfohlen.

Wer es selbst versuchen will, braucht einen Google Account und den Zugang zu Google Drive, ehemals Google Docs.

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Google Reader – letzte Chance

Es hat sich wahrscheinlich schon bis in den letzten Chat herumgesprochen, dass der Google – Reader offiziell ab heute nicht mehr zur Verfügung steht, was mich veranlasst hat, heute, also am 1.7.2013, nach dem offiziellen Schluss des Google Readers, meinen Google Reader Account aufzurufen. Und siehe da, nach der obligatorischen Benachrichtigung, dass der Google Reader bald nicht mehr zur Verfügung steht, konnte ich mich ohne weiteres auf dem Reader bewegen.

Google Reader geht off

Bei dieser Nachricht sind wir auch gleich mitten im Thema, für alle, die es noch nicht getan haben: Rettet eure Daten!

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US Senat beschliesst Online Steuer

us-senat-online-tax-smallEine Besondereheit im amerikanischen Steuersystem hat bisher reine Online Händler bevorzugt. Ein „Pure Online Player“ war nicht gezwungen, dem Kunden die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen und diese abzuführen. Der Online Kunden hatte damit die Chance „tax-free“ zu kaufen.
Der Käufer wäre in diesem Fall verpflichtet, diese ausstehenden Steuern in seiner jährlichen Steuererklärung anzugeben und abzuführen.

Der jetzt beschlossene „Marketplace Fairness Act“ schliesst diese Lücke und ermöglicht es den Bundesstaaten, einen Online Shop betreiber dazu zu verpflichten, diese Steuer direkt zu kassieren.

 

Übersicht über Facebook „likes“ behalten

Facebook „I Like“ ist schnell geklickt und ebenso schnell vergessen. Es gibt jetzt eine kleine Praktische Facebook App, die sehr schnell den Überblick wiedergibt. Mit dem Facebook „Like Explorer“ (Anm. 19.10.2015: Leider ist der Link zur APP nicht mehr verfügbar) hat man nicht nur die Liste der Likes sondern auch gleich den grafischen Überblick.

Facebook Likeexplorer

LIKExplorer auf Facebook - Mozilla Firefox_2013-02-08_14-55-28

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Pimp my Online-Lebenslauf – Reputationsmanagement auf Wikipedia

Die Wirtschaftswoche berichtet in Ihrer Online Ausgabe über einen weiteren Versuch eines Politikers, seinen Online Lebenslauf zu schönen.
Dieses Mal trifft es Christian Lindner und seinen Lebenslauf auf Wikipedia. Wiwo berichtet von einer enormen Anzahl von Änderungen mit einer erstaunlichen Häufung von Zugriffen von IP-Adressen, die dem Düsseldorfer Landtag zugeordnet werden können. Dies ist natürlich kein Beweis, dass die Änderungen an Herr Lindners Wikipedia Eintrag auf sein eigenes Betreiben hin geändert wird.
In Kombination mit einer direkten Email des Pressesprecher der NRW-FDP an die Wirtschaftswoche, in der um die Änderung eines Artikels gebeten wird, der auf Wikipedia als Quelle genannt wird und in dem die wenig rühmliche Vergangenheit von Christian Lindner in der freien Wirtschaft beschrieben wird, verstärkt dann aber doch den Verdacht, dass Herr Lindner hier in Sachen Online – Reputationsmanagement unterwegs ist.
Herr Lindner ist dabei sicherlich kein Einzelfall, was die gezielte Manipulation angeht, sicherlich aber ein Fall des sich durch besondere Dreistigkeit und dilettantische Durchführung auszeichnet.
 

Web2.0 und Social Media – Fälschung eingebaut?

Fälle wie dieser legen es nahe danach zu Fragen, wie korrekt Angeben in Web2.0 und Social Media sein können. So fielen nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko Twitter Benutzer auf einen Twitter Account namens @BPGlobalPR herein. Der Account Inhaber verbreitete satirische Meldungen im Namen von BP. Noch einfacher ist es sich mit falschen Federn zu schmücken indem gezielt nach Namensvettern gesucht wird. Eine Methode die Herr Lindner als Person des öffentlichen Lebens leider verwehrt bleibt.
Wie sich falsche Angaben verbreiten läßt sich am flaschen Vornamen des Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor Wilhelm zu Guttenberg sehen. Der Vorname Wilhelm war der Beitrag eines Wikipedia Autoren, der sich rasant durch die Medienwelt verbreitete.
Hätte sich Herr zu Guttenberg in diesem Moment entschlossen, den Vornamen Wilhelm weiterhin zu führen, wäre dies sicherlich niemandem aufgefallen.

ebay verschiebt die Einführung von ebay Payment

Seit längerem versucht ebay den Weg von der „Second-Hand-Auktionsplattform“ hin zum seriösen Marktplatz zu gehen. Neben technischen Umstellungen, die den Handel mit Beständen erlauben gehört dazu die Marktkommunikation, die das neue Gesicht von ebay treffend vermittelt.

Ein wichtiger Baustein war hierbei auch die Einführung des neuen ebay Payment. Hier steht ebay wohl vor ungeahnten Schwierigkeiten, wie einem Schreiben zu entnehmen ist, das vor kurzen an die ebay-Händlerschaft ging.

Hallo <Händlername>

Seit einiger Zeit tätigen Sie nun erfolgreich Ihre gewerblichen Verkäufe bei eBay. Dafür möchten wir Ihnen danken!

Am 28. Februar 2012 haben wir Sie über die Neuigkeiten bei eBay für gewerbliche Verkäufer informiert. Ein Hauptthema dabei war die Einführung der neuen eBay-Zahlungsabwicklung. Ab sofort gibt es diesbezüglich einige wichtige Änderungen, über die wir Sie hiermit informieren möchten:

Die Einführung der neuen Zahlungsabwicklung auf dem gesamten deutschen und österreichischen eBay-Marktplatz wird sich leider voraussichtlich auf 2013 verschieben.

Diese Verzögerung bedauern wir sehr.

Der Grund dafür ist folgender:

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat uns vor einigen Tagen über ihre Rechtsauffassung informiert, dass eBay für die Einführung der neuen Zahlungsabwicklung eine Lizenz nach dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) benötigt. Die für die Zahlungsabwicklung verantwortliche Unternehmenseinheit von eBay hat ihren Sitz in Luxemburg und unterliegt der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier). Laut früheren Gesprächen mit der Behörde gab es keine Notwendigkeit, für die geplante neue Zahlungsabwicklung eine Lizenz zu erwerben. Dies hat sich nun durch die neu gefasste, unterschiedliche Rechtsauffassung der BaFin geändert, was wir sehr bedauern.

eBay wird nun weiter mit den Behörden zusammenarbeiten und die aus Sicht der BaFin notwendige Lizenz erwerben. Daher kann die neue eBay-Zahlungsabwicklung erst anschließend für den eBay-Marktplatz eingeführt werden. Wir gehen davon aus, dass dies 2013 sein wird.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Herzliche Grüße

Bob van Dijk

Vice President eBay

Bob van Dijk
Vice President eBay

Adidas Artikel nicht mehr bei Amazon und ebay im Verkauf

Wie am 13.06.2012 im Handelsblatt zu lesen war, möchte Adidas ab 2013 seine Produkte nicht mehr im Verkauf auf offenen Plattformen wie Amazon und ebay wissen. Ziel dieser Strategie für den Internethandel scheint die Stärkung der Fachhändler zu sein, die sich damit sowohl im stationären Handel als auch im Online Handel besser positionieren können. Die Entscheidung wird damit begründet, dass nur auf zugelassenen Verkaufsseiten die Ware angemessen präsentiert werden könne.

Magento Community vor der Spaltung

Laut Ex-CTO Yoav Kutner von Magento ist die Situation klar: „eBay versteht die Bedeutung von ‚Open‘ nicht“. Mit diesem Hintergrund ist der Schritt, einen neuen Fork der Magento Community Edition auf Github zu veröffentlichen nur Konsequent.

Damit zementiert die Magento Community, dass sie weder mit dem Einstieg von Ebay noch mit der stärker kommerziellen Zukunft von Magento glücklich ist. Die Konsequenz dieses Schritts ist noch nicht abzusehen. Das Ergebnis eines solchen Schrittes ist in der Regel nicht im Sinne des Anwenders, wie z.B. der Streit der Community von Open Office mit ORACLE, der zur Abspaltung von Libre Office führte, gezeigt hat.

Trend im Versandhandel und die Konsequenz

Wie der bvh in seinen Quartalszahlen bekannt gibt wächst der Versandhandel im ersten Quartal unerwartet schnell. Die Prognosen sind und bleiben rosig, das zeigt auch die Prognose der zukünftigen Entwicklung.

 

Diese Prognose mag durchaus korrekt sein und zeigt sich aktuell von der unangenehmsten Seite. Neckermann, das Urgestein des Versandhandel stellt den Katalogversand ein. Dies ist die logische Konsequenz aus erneuten Verlusten im klassischen Geschäft und zeiht eine Streichung von 1400 Stellen nach sich. Wir sehen die triste Seite des E-Commerce.