Archiv der Kategorie: eCommerce

Fehler in Shopware Demoshop bei Rabatt

Bei einfachen Tests mit Shopware im durch Shopware zur Verfügung gestellten Shopware Demo Shop ist mir ein Phänomen aufgefallen, das entweder ein Fehler ist, oder eine sehr ungewöhnliche Interpretation des Begriffs „Rabatt“ bedeutet.

Im Shopware Demo Shop ist auffällig, dass die meisten Preise auf exakte Euro Beträge eingestellt sind. Auf der Suche nach einem abweichenden Artikel bin ich in der Kategorie „Specials&Sales“ gelandet.

Fashion Sale _ Specials & Sale _ Demoshop

Dort gibt es den Artikel „Die Zeit 100“, eine Damenhandtasche mit einem Preis von 99,95€, der auf 69,95€ reduziert wurde.

ashion Sale _ Specials & Sale _ Demoshop-Details

Sobald ich mir diese Tasche zwei mal in den Warenkorb lege, erhalte ich eine Detail Berechnung in der Warenkorb Übersicht, die wie folgt aussieht.

Warenkorb-Kurzdarstellung

Diese Detailberechnung zeigt, dass der auf der Detailseite angegebene Rabatt der Handtasche nur einmal abgezogen wird. Mögliche Ursachen hierzu sind:

  1. Der Rabatt 20% auf Damenhandtaschen wurde so definiert, dass er nur einmal gewährt wird.
    Damit wäre die Einstellung relativ unsinnig und Aufgrund der Anzeige in der Detailseite vermutlich auch rechtlich Fragwürdig, denn ein Einmal Rabatt kann eigentlich nicht ohne Fußnote „Wird nur auf den ersten Artikel“ gewährt, für den Artikel angegeben werden
  2. Die Berechnung des Rabatts im Warenkorb ist falsch
    wovon ich im ersten Schritt nicht ausgehen möchte.

Erstaunlicher Weise, ist das Demoshop Backend aktuell nicht offen zugänglich, denn dort wäre es ein einfaches, dies zu überprüfen.

Ich werde dieses Thema an Shopware herantragen und hoffe, dass dies korrigiert wird.

 

Ältere Magento Shops in großem Maßstab infiziert.

Das Online Shop System Magento ist durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) speziell in einer Pressemitteilung erwähnt worden.

Laut BSI ergab eine Untersuchung, dass mindestens 1000 Online Shops durch das sogenannte Online-Skimming betroffen sind. Dabei schleusen Cyberkriminelle Schadsoftware in veraltete Magento Installationen ein. Die Schadsoftware sorgt dafür, dass Informationen aus dem Zahlvorgang des Käufers direkt an die Kriminellen weitergeleitet werden.

Mit dem Dienst MageReport können Magento Shopbetreiber Ihren Shop umsonst untersuchen lassen um einen ersten Hinweis zu bekommen, ob der entsprechende Shop betroffen ist.

Generell ist es die Pflicht eines Shopbetreibers seinen Online Shop auf aktuellem Stand zu halten, um Attacken von Cyberkriminellen vorzubeugen.

Shop Nutzung Deutschland

Bei der Nutzung von Online-Shops gibt es mal wieder interessante Neuigkeiten. Das t3n Magazin hat gemeinsam mit Versa Commerce eine Umfrage durchgeführt um einige Rahmendaten im deutschen eCommerce zu ermitteln.

Teilnehmer der Umfrage waren 585 „kleine bis mittlere“ Online Händler. Leider ist die Definition von „klein bis mittlere“ etwas ungenau, was die Aussagekraft der Studie schwächt. Ein trotzdem überraschendes Ergebnis ergab sich bei der Nutzung der diversen Shop-Plattformen.

shopsysteme deutschland laut t3n Umfrage

Die erste Überraschung, ist eine positive für Shopware. Das Shopsystem hat mit 20% die Führung in diesem Segment übernommen.  Magento verliert im deutschsprachigen Raum an Boden, was durch fehlenden Support und Probleme beim letzten Release sicherlich zu erklären ist. Der Innovationsstau der Oxid leider seit einiger Zeit lähmt macht sich in einem schwindenden Marktanteil im Stammsegment des Shops bemerkbar.

IT Sicherheitsgesetz – Updates Pflicht im Web

Für Betreiber von kommerziellen Websites und Shops gibt es seit Juli 2015 eine Neuerung, die viele in Ihrer Tragweite noch nicht verstanden haben dürften. Das IT Sicherheitsgesetz verpflichtet Online Shop Anbieter und Betreiber von Websites mit kommerziellem Hintergrund dazu Ihre Systeme auf aktuellem Stand zu halten.

Logo-BsiDas IT-Sicherheitsgesetz betrifft unterschiedliche Gruppen. Am stärksten Betroffen sind sicherlich die Anbieter kritischer Infrastrukturen. Der „normale“ Websitebetreiber fällt sicherlich nicht in diesem Bereich. In der ersten Auslegung des Gesetzt spricht das Bundesamt für Sicherheit (BSI) in der Informationstechnik explizit auch von Betreibern von Webangeboten. Genannt sind diese Gruppen:

  • Betreiber von Webangeboten (z.B.: Online-Shop-Betreiber)
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Betreiber)

Pflicht zum Update

Es wird in den FAQs auch von den Maßnahmen gesprochen, die ein Betreiber von Webangeboten zu erfüllen bzw. zu beachten hat.

Mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes müssen Webseiten-Betreiber technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik ergreifen, um sowohl unerlaubte Zugriffe auf ihre technischen Einrichtungen und Daten als auch Störungen zu verhindern.

Das BSI stellt oftmals fest, dass auf Webservern veraltete und angreifbare Softwareversionen laufen. Eine grundlegende und wirksame Maßnahme ist daher das regelmäßige und rasche Einspielen von Software-Updates und Sicherheitspatches, die jeder Anbieter eines Telemediendienstes beachten sollte.

Neben der Verpflichtung, es einem Angreifer so schwer wie möglich zu machen, das System zu entern, ist generell gefordert, die Basissysteme auf dem aktuellen Stand zu halten.

Kommerziell oder nicht kommerziell

Das kommerzielle Ziel eines Online-Shops steht in der Regel nicht in Frage. Anders sieht das bei einer Website aus. Die Interpretation, dass eine kommerzielle selbst dann gegeben ist, wenn z.B. Banner geschaltet werden, bringt viele Websitebetreiber in Zugzwang.

Fazit

Für Shop- und Website Betreiber sollte es nach diesem Gesetz nicht mehr eine Option sein, die Software Ihres Angebots aktuell zu halten, sondern ein Muß.

die angesagtesten Shop Systeme in Deutschland

eine Frage, die mich immer wieder bewegt ist, welche Shopsysteme sind aktuell in Deutschland führend im Einsatz und wie wird sich dies entwickeln. Die Fragestellung ist zugegebenermaßen nicht einfach und wird leider zu oft durch auf der Basis von Features oder nach dem Besuch von Anbieter „Partnerevents“ beantwortet.

„ich war neulich auf dem xxxxxx Event von xxxxxxx, die haben jetzt xxxxxx, daran bastelt yyyyyyy schon seit Jahren und die kriegen das nicht hin. Das ist echt das kommende Shopsystem“

Das ist selten eine gute Basis für die Entscheidung auf welches System man in Zukunft setzen soll.

Übersicht Deutschland

Für den deutschen e-Commerce Markt gibt es unterschiedliche Quellen, die je nach Methode der Untersuchung von unterschiedlichen Zahlen sprechen. Ich möchte die Quellen und deren Untersuchungsmethoden hier kurz wiedergeben und danach einen Zahlenvergleich aufstellen.

Statista

Statista.com – genutzte Shop Systeme durch Online Shops ist ein bekannter Anbieter für Statistiken. Hier ist eine Übersicht für den Deutschland im Jahr 2014 zu finden.  Die Statistik ist kostenpflichtig und unter der Rubrik B2C Commerce zu finden. In dieser Statistik ist davon die Rede, dass annähernd 50% der Shop-Systeme Marke Eigenbau sind. Danach folgt Magento(15%) und Oxid E-Shop (10%). Shopware ist mit 4% eher gering vertreten. Die Anzahl der befragten Shopbetreiber liegt unter 1000.

Verteilung-DE-2014

Content Driven Commerce

Auf dem Blog content-driven-ecommerce.de – Shop Nutzungszahlen finden sich neuere Zahlen, die sich allerdings nicht exakt verivizieren lassen. Laut dem Blog Beitrag wurde mittels eines eigenen Crawlers nach Shopsystemen gesucht. Die Anzahl der gecrawlten Shops liegt bei ca. 7000. Wichtig ist hier, dass nur ca. 50% der Systeme wirklich zugeordnet werden konnten.

Verteilung-DE-2015

Und der Rest der Welt?

Wer sich für Weltweite Verteilung von Shopsystemen sucht, wird früher oder später auf Hivemind – ecommerce Report und deren eCommerce Report stoßen. Spätestens dort sehen, wir, dass die Welt anders tickt. Außer Magento hat keines der weitverbreitenden Systemen in Deutschland einen Fuß im Weltmarkt.

Darstellung von Produktbewertungen

Bei der Darstellung von Produktbewertungen sollte das Ziel sein, den maximalen Käufernutzen zu erreichen. Um hier eine gute Balance zwischen Kaufanreiz und Informationsfülle zu erreichen steht die Überlegung im Vordergrund, in welcher Kaufsituation sich der Käufer befindet.

Anbietersuche

In dieser Phase ist der potentielle Kunde noch nicht bis in unseren Shop vorgedrungen. Er bewegt sich auf Suchmaschinen, Preisvergleichen und ähnlichen Angeboten.

Wir müssen also neben der Darstellung im eigenen Shop bereits schon die Darstellung in der Suchmaschine berücksichtigen. Google macht hierzu recht gute Vorgaben, wie man mittels der Rich-Snippets ein Produkt- und in diesem Zusammenhang auch seine Bewertung auszeichnet.

Google Rich Product Snippet

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Neue Produktbewertung à la Amazon

Nachdem ich mich seit einiger Zeit mit Produktbewertungen und Bewertungssystemen beschäftige, wie auch hier im Blog zu sehen ist:

Amazon.com(R) Logo

Ist es einen kurzen Beitrag wert, dass Amazon nach einer gewissen Erprobungszeit in den USA sein Bewertungssystem für Produkte auf eine neue Grundlage gestellt hat. Bisher wurde eine Bewertung in erster Linie auf der Basis der vergebenen Sterne errechnet. Bei der Sichtbarkeit der Bewertung ist bereits jetzt ausschlaggebend, als wie hilfreich ein Beitrag eingestuft wird.

Was sich in der Bewertung ändert – und in den USA bereits geändert hat – ist, dass das Bewertungssystem lernt wie hilfreich eine Bewertung für den Amazon Kunden ist.

So spricht Julie Law, Amazon Sprecherin davon, dass das System lernt was die hilfreichsten Bewertungen sind um diese für den Kunden hilfreicher zu machen:

„The system will learn what reviews are most helpful to customers…and it improves over time. It’s all meant to make customer reviews more useful.“

 

In den USA wird das System bereits eingesetzt, wann es in Deutschland ausgerollt wird, ist im Moment noch unklar.

Informationen bei der Produktbewertung

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag zu Produktbewertungen der Frage nachgegangen bin, wer Produkte bewertet, möchte ich mich jetzt dem Thema widmen, welche Information und insbesondere wieviel Information bei Produktbewertung erfragt werden kann und wie diese mit dem größtmöglichen Nutzen für den Anwender strukturiert wird.

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Produktbewertung richtig machen

Dass Produktbewertung ein wichtiges Werkzeug im Online Handel sind, sollte nicht mehr in Frage gestellt werden. Zu diesem Thema gibt es unzählige Beiträge, Umfragen und Statistiken.

Dieser Beitrag soll sich auch nicht ein weiteres Mal darum drehen, dass Produktbewertungen im Shop wichtig sind, sondern eine konkrete Handlungsanweisung geben, wie an Produktbewertungen herangegangen werden kann.

Es werden folgende Themen beleuchtet:

  1. Wer bewertet?
  2. Welche Informationen frage ich bei einer Produktbewertung ab?
  3. Wo und wie präsentiere ich das Ergebnis?
  4. Wann frage ich nach einer Produktbewertung?
  5. Wie reagiere ich auf eine Produktbewertung?
  6. Wie honoriere ich eine Produktbewertung?

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Warum ist ein Shop ein Shop?

die Frage „Warum ist ein Shop kein Shop“ mag im ersten Moment ein wenig trivial klingen. Ein Laden, und hier meine ich den realen Laden mit Ladenfläche, Kasse und Verkäufer, ist ein Laden weil in ihm Waren verkauft werden. Das trifft auch auf die meisten Läden zu doch am Rand dessen was man in der Regel als Laden bezeichnet gibt es auch in der realen Welt Ladengeschäfte, die den Begriff in eine andere Richtung treiben.

Ausstellung, original by Karin Jung, pixelio.deNehmen wir als Beispiel eine Kunstgalerie. In der Regel verfolgt diese den Geschäftszweck, Kunst zu vermarkten. Dabei steht aber nicht die Vermarktung im Vordergrund sondern das Kunsterlebnis. Die gute Galerie ist eine Mischung aus Kaffeehaus, Ort der Konversation und Freizeitbeschäftigung für die spezielle Zielgruppe. Eine Ladenkasse ist selten zu sehen.

Vom Laden zum Ort der Unterhaltung

Mall, original R by N.W. pixelio.deAuch bei Ladengeschäften für hochwertige Ware, tritt die Verkaufsintention oft vermeintlich in den Hintergrund. Es wird dabei nicht vom Geschäftszweck des Ladens abgewichen, der weiterhin im Verkauf liegt, aber nicht zwingend in Discounter Manier verfolgt wird. Die Ware wird von der Handelsware zum Objekt der Begierde angehoben, das präsentiert wird, der Laden erhebt sich vom Ort der Transaktion zum Tempel des Vergnügens. Im großen Maßstab läßt sich hier das Konzept der „Shopping-Mall“ anführen. Eine Einkaufsmall ist nicht nur der Ort an dem ich alle meine Bedürfnisse an Gütern der Grundversorgung oder des Konsums befriedigen kann, sondern auch ein Ort an dem man sich trifft, ein Ort der Unterhaltung bietet und letztendlich ein Ort an dem ich meine freie Zeit verbringen kann.

Shop und Website – selten eins

Wie stellt sich das im eCommerce dar?

Der durchschnittliche Online Shop hat mit Einkaufserlebnis so viel zu tun, wie ein Zoo mit freier Wildbahn. Die Präsentation von Ware orientiert sich aktuell noch an Begriffen wie „Produktsuche“, „Listenansicht“ und „Produktdetailseite“. Also einer Begriffswelt, die im Online-Handel das geistige Pendant einer Supermarkteinrichtung darstellt. Gegenüber dem Shop steht die Website, sie informiert den Kunden, bietet redaktionelle Inhalte, Unterhält und spinnt eine Geschichte um das Produkt. Der Regelfall ist, dass zwischen diesen zwei Welten, der Website zum einen und dem Shop auf der anderen Seite nur die Verbindung über einen Link besteht. Beispiele für dieses Vorgehen finden sich viele. Darum sei hier ein Beispiel gezeigt, bei dem ich sowohl das Design der Website als auch die Ware schätze.

Verbindung der Website mit dem Shop bei HUGO BOSS

 

Was an diesem Beispiel besonders ins Auge sticht, ist der wenig gelungene Wechsel im Design. Dem User wird ohne Umschweife klar gemacht: „Sie verlassen das Hochglanzmagazin und kommen in den Supermarkt“.

Es rückt zusammen, was zusammen gehört

selbst die Größen des Designs und der Vermarktung tun sich noch schwer, die Trennung zwischen Website und Shop aufzuheben. Eine Trennung deren Ursache in der Technik zu suchen ist. In der Welt des Internet sind CMS-Systeme und Shop-Systeme leider immer noch zwei unterschiedliche Dinge. Einen guten Versuch, diese Grenzen zu verwischen sehen wir bei Apple. Es gibt immer noch den Link „Store“ in der Navigation, doch außerhalb des Store-Bereich kann ich jedes Produkt „Jetzt kaufen“ und komme im Store in die passende Kategorie um mein Produkt in den Warenkorb zu legen. Neben dem obligatorischen Link zum Shop wurde bei Apple eine konsequente Verlinkung mit Deep-Links geschaffen, die Shop und Website aufs engste verzahnen.

Beispiel für Deep Link Verbindung zwischen Shop und Website bei Apple

Warum ist eine Website kein Shop?

Breuninger Magazin ScreenshotNach den bisherigen Beispielen, die Shop und Website immer noch trennen, wäre ein Ansatz schön, der das Einkaufen von der Ebene der Beschaffung auf die Erlebnisebene heben kann. Einer der jüngsten Versuche dazu ist das Breuninger Magazin in seiner Online Fassung. Hier wird Mode mit großen Bildern, Filmen und Texten redaktionell hochwertig aufbereitet zum Erlebnis, das direkt mit der Möglichkeit verbunden wird, den entsprechenden Look zu kaufen.
Backstage im Moulin Rouge Breuninger MagazinWie in einem Beitrag über das Moulin Rouge (Anmerkung 13.09.2015: Leider ist der Link zu Moulin Rouge schon nicht mehr verfügbar und wurde von mir entfernt.) zu sehen, wird der Verbindung zum Einkauf geschaffen, indem am Endes des Beitrags auf das Sortiment verwiesen wird, das im Beitrag erwähnt wird. Für die Umsetzung des Magazins kann ich dem Breuniger Team nur gratulieren. Es ist ein hochinnovativer Versuch einen neuen Weg in der Modevermarktung zu gehen.

Die Schwächen des Ansatzes zeigen sich erst beim Click auf eines der Produkte, oder durch den Button „Shop“ im Magazin. Der Click auf einen der dargestellten Artikel führt den Kunden aus dem Magazin in einem neuen Browserfenster auf die Produktdetailseite des angewählten Artikel. Dort kann ich ihn dann in den Warenkorb legen und auf dem Online – Supermarkt üblichen Weg kaufen.
Der Kunde wird damit aus seinem selbstgewählten Kontext, dem Magazin gerissen und in den Kontext der Beschaffung versetzt. Ein Wechsel der Erlebnisebenen, die der Bereitschaft zum Einkauf sicherlich nicht förderlich ist. Ich möchte hier nochmals betonen, dass ich den Ansatz des Breuninger Magazins für den richtigen Weg und einen guten Ansatz halte.

Muss ein Shop denn noch ein Shop sein?

Hier komme ich auch zur Frage im Titel des Beitrags, warum ist ein Shop ein Shop, oder an dieser Stelle schon weiter formuliert, warum ist eine Website KEIN Shop. Stellen wir uns einfach vor, der Anzug im Breuniger Magazin kann direkt „gemerkt“ werden. Meine gemerkten Artikel heißen dann natürlich nicht Warenkorb sondern „mein Style“. Meinen Style kann ich dann ansehen und – wenn ich das möchte – auch bei breuniger im Laden anprobieren, also in die Filiale bestellen oder einfach nur Online ordern.
Die Antwort, warum dies so nicht geht, ist sicherlichmit Begriffe wie „Cookie“, „Domain“ und „Shopsystem“ gespickt, was der Antwort eines Discounters auf die Frage woher die nach der Gangbreite in einer Filiale gleichkommt*.

Technisch ist der Shop, der keiner mehr ist in jedem Fall möglich. Auch möchte ich die Existenzberechtigung der Shops in seiner Form, wie er aktuell weit verbreitet ist nicht in Frage stellen. Denn schließlich ist Einkauf oft auch „nur“ Beschaffung. Doch die aktuelle Reduktion des Einkauf auf diesen einzigen Weg kann auf lange Sicht nicht sinnvoll sein.

*Die Antwort ist: Der Gang ist exakt so breit, dass die schmal Seite einer Europalette durch passt.

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